Reformatorische Errungenschaften von höchstem Wert

Autorin: Dr. Hella Hagspiel-Keller, Religionswissenschaftlerin

Wenn wir von deutscher Reformation hören, denken die meisten hauptsächlich an Martin Luther, andere auch an Huldrych Zwingli und Johannes Calvin.
Aber diese waren nur die Speerspitzen der Reformationsbewegungen im deutschsprachigen Raum des 16. Jahrhunderts. Zeitgleich entstand ein “linker Flügel“ der Reformation, der auch in Fachkreisen als die „radikale Reformation“ bezeichnet wird. Dieser Bewegung, die bald große Teile Europas ergriff, bald vertrieben und/oder ausgerottet wurde, bis heute aber großteils totgeschwiegen wurde und wird, möchte ich hier die Ehre geben.

Wesentliche positive Beiträge der evangelischen Freikirchen als geistige Nachkommen der Radikalen Reformation zur geistesgeschichtlichen Entfaltung des Abendlandes1

Demokratie und das Menschenrecht der Glaubensfreiheit

Es waren vorreformatorische Persönlichkeiten und später Mitglieder täuferischer Freikirchen, die als erste die Umsetzung dieser hohen Werte in der abendländischen Gesellschaft einforderten und durchsetzten.
Jan Hus, Theologe und Dekan der Universität in Prag, gilt als erster bekannter Vorkämpfer der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Er wurde 1415 auf dem Konzil in Konstanz verbrannt.

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